Fachliche Kompetenz

Gemeinsam schaffen wir die für Sie passende Lösung

Fachliche Kompetenz umfasst Fertigkeiten, Kenntnisse und Engagement fachlicher und vor allem auch branchenrelevanter Natur. Aber eines ist immer gleich: Gefragt ist unsere technische Kompetenz. Diese wird in unterschiedlichen Kontexten und Herausforderungen immer wieder gefordert. Wir entwickeln mit Ihnen gemeinsam Lösungen, strukturieren Ihre Prozesse neu oder passen sie an. Mit Ihrer IT, in den Fachabteilungen oder als Bindeglied. Gemeinsam schaffen wir die für Sie passende Lösung.

Unsere Leistungen

Kreditgeschäft-Prozesse

Bankfachliche Kompetenz

Wir haben langjährige Erfahrungen in der Beratung zum Kreditgeschäft und Berater, die aus der Praxis kommen. Wir unterstützen Sie dabei, Prozesse zu automatisieren und zu optimieren, geeignete Tätigkeiten für die Übergabe von Front- und Backoffice zu identifizieren und Produkte passgenau zu gestalten. Hierbei bedienen wir uns bei Bedarf unserer Kenntnisse aus OSPlus Kredit, dem Produktbaukasten und den Erfahrungen in anderen Banken.
Wir haben gemeinsam mit einem Haus eine decision Engine umgesetzt, die Privatkredite bis zu einem festgesetzten Volumen auf Basis vorhandener Kennzahlen votiert und ggf. auch bewilligt. Hier wurde neben der Etablierung der decision Engine ein individueller Kreditprozess entwickelt, der den gesteigerten Anforderungen an das Mengenkreditgeschäft entspricht.

Digitalisierung und mobiler Vertrieb

Bankfachliche Kompetenz

Mobiler Vertrieb und Handelsvertreter gehören zu einem modernen Kreditinstitut. Unsere Berater haben gemeinsam mit einem Kunden einen mobilen Vertrieb aufgebaut und von der Eingangsfrage "eigenes Unternehmen oder im eigenen Unternehmen" bis hin zum erfolgreichen Launch der Berater begleitet. Hierbei haben wir besondere Rücksicht auf Rechtssicherheit der Einverständniserklärungen für eine Beratung, ein Provisionsmodell und die Einreichung von Verträgen bzw. das Maß der Eingebundenheit in Beratungsgespräche von angestellten Beratern gelegt.
Weiterhin haben wir bei der Digitalisierung der Gesamtbank unterstützt, die Konzeption begleitet sowie Mitarbeiterschulungen und auch Kundenveranstaltungen durchgeführt.

OSPlus

Bankfachliche Kompetenz

Im Rahmen vieler Kundenprojekte haben wir umfangreiche Erfahrungen in verschiedenen OSPlus-Anwendungen gesammelt. Diese umfasst sowohl die Administration im Produktbaukasten, der Geschäftsprozesssteuerung einschl. der Prozessmodellierung wie auch OSPlus Kredit, Scoring und Rating, Produkte der Banksteuerung und des Meldewesen.

Geschäftsprozesssteuerung

Bankfachliche Kompetenz

Unsere Berater haben umfassende Kenntnisse in der Geschäftsprozesssteuerung (GPS) der Finanz Informatik. Wir haben in verschiedenen Sparkassen Prozesse gemeinsam mit unseren Kunden individualisiert, Prozesse angepasst und nach den Wünschen der Kunden umgesetzt. Wir sind mit der Erstellung von neuen GPS-Prozessen vertraut und haben Berater, die die PPS-Kreditprozesse gemeinsam mit dem Sparkassenverband Niedersachsen entwickelt und umgesetzt haben. Wir erarbeiten gemeinsam mit unseren Kunden die Prozesse, setzen diese incl. Prozessdesign und administrieren sie mit der GPS des OSPlus.

Banksteuerung und Meldewesen

Bankfachliche Kompetenz

Wir haben viele Projekte im Bereich Banksteuerung und Meldewesen durchgeführt und dabei sowohl technische wie auch fachliche Beratungsleistung erbracht. Dies sowohl im Rahmen von Softwareprojekten wie auch losgelöst davon etwa bei der Begleitung einer Prüfung durch die Bundesbank/EBA.

Relevante News

Die Bankfiliale – ein Zukunftsmodell? Was wir für Ihr Business tun können.

19.08.2020

Ein Beitrag von Eduard Braun. Sicher drängt sich nun die Frage auf, „Was hat mein Geschäftsmodell mit dem einer Bank zu tun?“ In allen Unternehmen steckt mehr „Bank“ drin, als viele zunächst vermuten. Neben einem professionellen Finanzmanagement, das Ihnen die Aufgaben rund um das Thema Geld, Rechnungen, Forderungen und so weiter abnimmt, kommen auf Unternehmen/ Unternehmer immer komplexere Aufgaben aus den Bereichen Verwaltung, Rechtsprechung, Datenschutz sowie Kundenbestandspflege und Akquisition zu. Und genau hier decken sich die Aufgaben und Anforderungen eines normalen Unternehmens mit denen einer Bank.  Aus der Historie betrachtet, hatten die Banken lange Zeit eine komfortable „Stand alone“ Situation. Seit den 1960er Jahren wurden die Gehaltszahlungen auf „bargeldlos“ umgestellt. Jeder Arbeitnehmer war nahezu gezwungen, ein Konto zu eröffnen. So entstand die Situation, dass es an einer Straße „4 Ecken 4 Banken“ gab. Das zunächst sehr manuelle Geschäft erforderte einen hohen Personalbestand und gut strukturierte Arbeitsabläufe. Die persönliche Kundennähe und Standortpräsenz war Voraussetzung für den Ausbau und die Bindung des Kundenbestandes und somit letztlich für den Erfolg der Bank.  Die Technisierung und Weiterentwicklung der Geschäftsmöglichkeiten führten im Laufe der Zeit dazu, dass hohe Präsenz nicht mehr erforderlich war. Multikanal war das Zauberwort. Die Bank ist zu jeder Zeit von jedem Ort der Erde erreichbar. Entweder via Onlinebanking, Telefonbanking oder 24 Stunden Hotline und natürlich weiterhin an strategisch wichtigen Standorten persönlich.  Wir als ITGAIN Consulting Gesellschaft haben diesen Prozess von Anfang an kundenorientiert im Banken- und Nichtbankenbereich begleitet und mit unseren individuellen Lösungen zum Gelingen dieser Entwicklung maßgeblich beigetragen. Unser über Jahrzehnte gewachsenes Know-how bauen wir weiterhin beständig aus, damit wir auch zukünftig die Plattform für den Erfolg unserer Kunden stellen können.  So, wie sich die Bankenwelt entwickelt hat, so werden sich viele, wenn nicht sogar die meisten Branchen entwickeln. Die zunehmende Technisierung, Abstraktheit und Komplexität der Prozesse in allen Bereichen schafft ein enormes Geschäftspotenzial. Aber im Gegenzug auch die Besorgnis darüber, ob ich noch Herr der Dinge bin. Beherrsche ich noch das, was da passiert? Genau an dieser Stelle benötigen Sie einen starken kompetenten Partner, der Ihnen diese Sorgen abnimmt. Bei ITGAIN können Sie sich darauf verlassen, dass Ihre Technik in guten Händen liegt und sich vollkommen auf Ihr Business konzentrieren. Ob normale Datenbankprozesse oder Cloudlösungen, wir bauen Ihnen die Umgebung, die Ihr Geschäftsmodel erfolgreich macht. Und: Wir bleiben bei Ihnen, wenn andere schon wieder weg sind. Durch unsere ausgeprägte Kundenorientierung machen wir für Sie IT-Beratung zu einem völlig neuen Erlebnis. Unser faires Preis-Leistungsverhältnis basiert auf einem Dienstleistungsverständnis, dass uns als Partner unserer Kunden sieht und jedem die Möglichkeit verschaffen soll, IT-Beratung erleben zu können. 

Customer Journey - Daten und Informationen richtig nutzen.

14.11.2018

Zielsetzung - Kunden binden. "Die Nutzung der vorhandenen Daten rundet das Bild der Bank der Zukunft ab. Hier erwarten die Kunden, dass die Banken, Versicherungen etc. die vorhandenen Daten deutlich besser nutzen, um individuelle Angebote zu unterbreiten und das Nutzerverhalten stärker zu analysieren", so Dennis Klose, Principal Consultant, bezüglich der Zielsetzung - Kunden binden. Kunden wünschen sich nicht nur eine irgendwie geartete Lösung, sondern erwarten eine Steigerung ihres Komfortgefühls —> Convenience durch die Nutzung des Produkts. All dies wird allerdings nur dann gelingen, wenn Banken zu verstehen lernen, die Daten auch so zu nutzen, möglichst kleine und damit individuellere Zielgruppen zu definieren und das Verhalten ihrer Kunden so zu verstehen, dass Lösungen für jede dieser Zielgruppen bereitgestellt werden. Hier ist die digitale Bearbeitung wie auch die höchst individuelle Beratung z.B. im Private Banking zu verstehen, die je Zielgruppe aus verschiedenen Gründen zeit- und ressourcenoptimiert für die Banken dargestellt werden müssen, um wettbewerbsfähig individualisierte Lösungen bieten zu können. Damit steht und fällt auch hier die Zukunft mit der Nutzung und Verwertung der vorhandenen Daten. Mehr zu dem Beispiel https://bit.ly/2B4ts1x

Die Bankfiliale – Relikt oder Notwendigkeit? Customer Journey - Daten und Informationen richtig nutzen.

28.08.2018

In der Vergangenheit war sie das Aushängeschild einer Bank – die Filiale. Heutzutage scheuen viele Kunden den Weg zur Bankfiliale, wenn es irgendwie vermeidbar ist. Oder stimmt das doch nicht? Im Auftrag der ITGAIN haben wir genau dieses Thema analysiert, Kunden befragt und Studien ausgewertet. Ausgehend von der Tatsache, dass heutzutage viele Geschäfte des alltäglichen Lebens über Apps oder Online-Banking erledigt werden können, bietet die Filiale noch immer Grundlage für anspruchsvolles Beratungsgeschäft. Hier sind im Privatkundenbereich die Immobilienfinanzierung des Eigenheims oder die ausgesuchte Geldanlage in Wertpapieren oder Beteiligungen im Vordergrund. Für viele Geschäftskunden ist auch das Themenfeld Leasing und Factoring ein guter Grund, eine Filiale aufzusuchen. Der Grund für die zunehmende Flucht aus der Filiale scheint schwindendes Vertrauen in die Banken bzw. deren Produktwelt zu sein. Hier wird häufig das Gefühl genannt, mehr oder andere Produkte zu erhalten, als ursprünglich gewünscht wurden und reine bankorientierte Profitausrichtung bei der Beratung um Spareinlagen, Zahlungsverkehr oder Kleinkredite. Im Rahmen unserer Untersuchungen kamen erstaunliche Ergebnisse zu Tage. Nicht der Online-Zugang, nicht die Filiale, den meisten Kontakt haben viele Kunden über den Geldautomaten zu Ihrer Bank und gleichzeitig nutzt kaum ein Institut dieses Medium, um mit seinen Kunden zu interagieren. Ähnlich hohe Nutzungsquoten kann da nur noch das Online-Banking aufweisen. Hier wird jedoch großteilig auf Zahlungsverkehrsabwicklung und Umsatzanzeige zurückgegriffen. Tatsächliche Kommunikation oder Interaktion mit der Bank finden nur in Ausnahmefällen statt. Das SB-Terminal scheint (obwohl in allen Vorräumen von Bankfilialen präsent) ein Auslaufmodell zu sein, welches von Fotoüberweisung und Co. abgelöst wird. Bei einer Befragung von Bankkunden, wie sich aus deren Sicht die Bank der Zukunft verändern wird, sehen sich diese eher großen Konzernen ausgesetzt. Die Eigenverantwortung an die zu nutzenden Produkte wird steigen und die Bank wird als profitgierig empfunden. Vertrauen scheint auch hier ein wichtiger Faktor zu sein, den jedoch keines der Kreditinstitute der befragten Kunden erfüllen konnte. Eine Mehrzahl der Befragten sieht künftig noch stärker das „cherry picking“ bei den Bankprodukten im Fokus. Dies steht dem klassischen Hausbankprinzip entgegen. Die Auswahl an Produkten und die Wahl der Geldhäuser, die ins Vertrauen gezogen werden, erfolgt situativ und selektiv. Somit gewinnt das Faktum Werbung und Investition in gute Produkte an enormem Wert für die Bank der Zukunft. Die Weiterentwicklung vorhandener Produkte und die Integration von Produkten in den Alltag wird ein entscheidender Erfolgsfaktor im Wettbewerb werden. Die Schaffung von Produkten, die den Alltag erleichtern und sich in den Alltag integrieren, wird künftig noch stärker in den Vordergrund treten. Ebenso wird die individuelle Betreuung und das individuelle Verhandeln von Konditionen als schwindend vermutet, da an Stelle von heute vorhandenen Kulanzregelungen konsequenter genutzte volldigitale Prozesse treten, deren Entscheidungen auf Basis von Deckungsbeiträgen und Kundenvermögen getroffen werden. Es wird weiterhin gemutmaßt, dass das Filialsterben weiter geht und sich die Bankfilialen an wenigen Orten konzentrieren werden, dafür aber größer sind, als heutige Filialen. Gleichzeitig wird aber davon ausgegangen, dass mit Blick auf die heutige Personalausstattung weitere Mitarbeiter freigesetzt werden, die nicht gezielt im Verkauf eingesetzt werden können. Die Nutzung der vorhandenen Daten rundet das Bild der Bank der Zukunft ab. Hier erwarten die Kunden, dass die Banken die vorhandenen Daten deutlich besser nutzen, um individuelle Angebote zu unterbreiten und das Nutzerverhalten stärker zu analysieren", so Dennis Klose, Principal Consultant, bezüglich der Zielsetzung. Ein weiterer Aspekt der besseren Datennutzung ist die differenzierte Betrachtung der Kunden und deren Aufteilung in relevante Gruppen. Diese Kundengruppen können bedarfsgerechter angesprochen werden und auch die Ansprachekanäle können den individuellen Eigenheiten bzw. bevorzugten Methoden dieser Gruppe gewählt werden. Im Ergebnis können damit Produkte und Werbung gezielter auf diese Kundengruppen zugeschnitten werden. Die dem Vertrieb zur Verfügung stehende Zeit pro Kunde kann variiert werden. So können beispielsweise auch Kunden, die über ein Einkommen verfügen, aber sonst die Filiale meiden, Kreditangebote über den Geldautomaten, das SB-Terminal oder das Online-Banking gemacht werden. In einem Kreditinstitut wurde eine decision engine dafür eingesetzt, Bestandskunden des Hauses mit vorhandenem Einkommen aus abhängiger Beschäftigung automatisiert über die Beantwortung von fünf Fragen ein Annuitätendarlehen bis zu 10.000,- EUR direkt vor Ort zuzusagen bzw. zu bewilligen. Dies ist ein weiterer Schritt, die Daten smarter nutzen zu können und die Kosten für die Nutzung von Bankdienstleistungen an die entsprechenden Kundengruppen zu verteilen. Ein Aspekt, der nicht nur bei den Kreditinstituten, sondern auch deren Kunden sehr wichtig geworden ist. Die individuelle Leistung eines Beraters darf sich in den Augen vieler Kunden nicht in Geld ausdrücken. Denn der Wille zur Übernahme von Kosten für eine Beratung ist nur sehr begrenzt vorhanden. In gleichem Maße ist es das Bestreben der Institute, die Kosten für die Nutzung von Services zu reduzieren. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Bankgeschäft künftig deutlich stärker von einer intelligenten Nutzung vorhandener Daten geprägt werden wird, um bedarfsgerechte Lösungen für die Kunden zu generieren. Vor dem Hintergrund sich veränderndem Kundenverhaltens und Wegfall von Loyalität im Kundenverhalten gegenüber der Bank wird die Entscheidung, bei welcher Bank, welches Produkt erworben wird und welche Bank sich besser in den Alltag der Kunden integriert bzw. welches Produkt die höhere usability für den Kunden hat und möglichst einfach zur Lösung des jeweiligen Bedarfs dient, entscheiden, wo Kunden ihre Bankgeschäfte tätigen. Somit lässt sich sagen, dass die Integration des Bankgeschäfts in den Alltag der Kunden eine der zu lösenden Herausforderungen für die Banken sein wird. Kunden wünschen sich nicht nur eine irgendwie geartete Lösung, sondern erwarten eine Steigerung ihres Komfortgefühls —> Convenience durch die Nutzung des Produkts. All dies wird allerdings nur dann gelingen, wenn Banken zu verstehen lernen, die Daten auch so zu nutzen, möglichst kleine und damit individuellere Zielgruppen zu definieren und das Verhalten ihrer Kunden so zu verstehen, dass Lösungen für jede dieser Zielgruppen bereitgestellt werden. Hier ist die digitale Bearbeitung wie auch die höchst individuelle Beratung im Private Banking zu verstehen, die je Zielgruppe aus verschiedenen Gründen zeit- und ressourcenoptimiert für die Banken dargestellt werden müssen, um wettbewerbsfähig individualisierte Lösungen bieten zu können. Damit steht und fällt auch hier die Zukunft mit der Nutzung und Verwertung der vorhandenen Daten. Allerdings ist die Auswertung vorhandener Daten nur ein Aspekt in der Betrachtung. Auf die eingangs gestellte Frage, ob es künftig noch Bankfilialen benötigt, kann die Antwort nur lauten: Die Rolle der Bankfiliale wird sich verändern, denn sie ist nicht mehr Dreh- und Angelpunkt des Bankgeschäfts. Insbesondere für individuelle Beratungsleistungen ist die Filiale aber nach wie vor nicht wegzudenken. Somit lassen sich die Ergebnisse aus der Untersuchung mit einem Schlusssatz zusammenfassen:  Jede Kontaktvariante (Filiale, Online-Banking, Chat, Telefon etc.) hat seine Daseinsberechtigung. Ergänzend sei erwähnt, dass im Rahmen der Untersuchung lediglich das SB-Terminal identifiziert wurde, welches sehr geringe Nutzervorteile bietet und auch kaum nachgefragt wird.

ITGAIN führt Vorstudie BCBS 239 durch – Ergebnis neue Zielarchitektur

08.04.2016

BCBS 239 stellt weitreichende neue Anforderungen an die Risikoberichtserstattung in Banken. Es wurden 14 Grundsätze erlassen, von denen drei die Bankenaufsicht, elf jedoch die Bankenwelt in den Bereichen „Gesamt-Unternehmensführung / Infrastruktur“, „Risikodaten-Aggregation“ sowie die Risikoberichterstattung selbst betreffen. ITGAIN hat bei einem Rechenzentrum für Banken eine Vorstudie zur Umsetzung von BCBS 239 begleitet. Neben der detaillierten Analyse der Anforderungen sowie der Bewertung der aktuellen Ist-Situation wurde eine Zielarchitektur entworfen, um die neuen Anforderungen zu erfüllen. In der Folge ist ITGAIN ebenfalls an der Durchführung des Projektes BCBS 239 beteiligt.

ITGAIN Veranstaltung Critical Issues 2020

03.11.2011

Ein voller Erfolg: Erste Infoveranstaltung der ITGAIN zu bankenspezifischen Themen. Die Vertreter von Banken und Versicherungen waren der Einladung der ITGAIN nach Hamburg gefolgt, um sich umfassend über kommende Herausforderungen an ein modernes Informationsmanagement auszutauschen. Neben den Vorträgen von Prof. Norbert Walter über die Zukunft der Bankenlandschaft in Deutschland und Prof. Michael Autenrieth hinsichtlich der Erfordernisse im Rahmen von Basel III, fand ein reger Austausch über bankenspezifische Themen statt. Themen von Einsparpotentialen bei der IT-Infrastruktur bis hin zu fachlichen Fragen bezüglich Adressrisiko Management und Portfolio Analyse wurden rege diskutiert. Ein voller Erfolg auch, da die Gespräche im Nachgang bilateral fortgeführt wurden. ITGAIN bedankt sich für das Interesse der Teilnehmer und lädt für 2012 gerne wieder ein.

Demografische Indikatoren als Basis zur Wertprognose von Immobilien

28.01.2011

ITGAIN liefert Methode und Anwendung Durch den Wertrückgang der Beleihungswerte der Gebrauchtimmobilien entstehen Risiken in der Finanzierung und der Berechnung der Realkreditanteile. Die Ursache ist im demografischen Wandel der Bundesrepublik zu sehen. Aufgrund dieser Entwicklung ist eine Fortschreibung historischer Preise (Kaufpreissammlung) nicht mehr angemessen. Der Bevölkerungsrückgang und der damit einhergehende Altersstrukturwechsel bewirken einen Rückgang der Nachfrage bei Bestandsobjekten, die den geänderten Anforderungen häufig nicht genügen. Nachgefragt werden zukünftig Seniorengerechte Wohnungen und Wohnungen für kleinere Haushaltsgrößen. Zudem verschärft sich durch Migrationsbewegungen die Situation in vielen Regionen, unter anderem sichtbar in einem erhöhten Leerstandrisiko. Zur sachgerechten Bewertung des Immobilienbestandes hat ITGAIN GmbH die Methode und Anwendung Portfolio Pro entwickelt. Basis der Immobilienbewertung in Portfolio Pro der ITGAIN sind die Raumordnungsprognosen sowie die Wohnungsprognose des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR). Portfolio Pro prognostiziert Immobilienwerte und ermittelt daraus mögliche Risiken im gesamten wohnwirtschaftlichen Finanzierungsportfolio. Für jedes Objekt ermittelt die Anwendung Portfolio Pro auf Jahresbasis langfristig den Wertverlauf, stellt die ermittelte Restschuld der Finanzierung dagegen. Aus der Differenz zwischen Beleihungswert und Restschuld wird der Risikowert berechnet. Unterschiedliche Szenarien, die beispielsweise aus einem veränderten Zinsniveau resultieren, können mithilfe von Portfolio Pro dargestellt werden. Der regionalen Heterogenität der demografischen Entwicklung wird in Portfolio Pro Rechnung getragen, indem die Prognosen auf Kreisebene erfolgen. Abweichungen von diesem Mittelwert auf Orts- oder Ortsteilebene können detailliert berücksichtigt werden. Die Validierung unter Verwendung der vorliegenden Ist-Daten des statistischen Bundesamtes und Hypoport bestätigt den ermittelten Prognoseverlauf aus Portfolio Pro. ITGAIN setzt für die Integration der relevanten Daten des BBR und der Kreditinstitute die Analysesoftware QlikView ein. Die in QlikView verwendete InMemory-Technologie erlaubt es in Sekundenschnelle auch große Datenmengen neu zu kalkulieren. Dadurch sind Anwender von PortfolioPro in der Lage ohne weitere IT-Unterstützung verschiedene Szenarien zu simulieren und sich die Ergebnisse sofort anzeigen zu lassen. Portfolio Pro erlaubt es, Risiken aus dem Rückgang der Beleihungswerte rechtzeitig zu identifizieren. Die Anwendung ist ein Instrument zur aktiven Steuerung der demografischen Risiken im Immobilienmarkt und unerlässlich für ein zukunftsorientiertes Risikomanagement der Banken.

Portfolio­steuerung von Immobilien­krediten unter Berück­sichtigung des demo­graphi­schen Wandels

01.02.2008

Die Notwendigkeit einer proaktiven Portfoliosteuerung im Kreditgeschäft stellt die Banken im Hinblick auf die Identifikation, Quantifizierung und Steuerung von Kreditrisiken vor eine Vielzahl von Aufgaben, die über die Ratingverfahren hinausgehen. Ziel der Banken muss es sein, geeignete Instrumente einzusetzen, mit denen zukunftsgerichtete Aussagen abgeleitet werden können. Bei Immobilienkrediten bekommt die demographische Entwicklung eine besondere Bedeutung.