Die Digitalisierung hat sich auch in der Bankenwelt fest etabliert und ist längst Gradmesser für die künftige Wettbewerbsfähigkeit der Institute. In der Kombination und Zusammenarbeit ihrer verschiedenen Vertriebskanäle haben viele Banken und Sparkassen im digitalen Zeitalter jedoch noch nicht ihre erfolgreiche Strategie gefunden. Hierfür eröffnet ein Omni-Channel-System eine herausragende Option.

Was macht das Omni-Channel-System?

Dieses System ermöglicht es, dass die verschiedenen Vertriebskanäle einer Bank miteinander kommunizieren, und gestattet dem Kunden, den Beratungsvorgang auf einem von ihm gewünschten Medium zu starten. Aus meiner Zeit als Berater bei einer der größten Sparkassen Deutschlands kann ich berichten, dass ein fehlendes bzw. nicht ausgereiftes Omni-Channel-System sehr viele Probleme mit sich bringen kann. Ein Beispiel von vielen ist hierfür die Customer Journey. Eine unterbrechungsfreie Customer-Journey konnten die Kunden bislang nur bei einigen wenigen Bankprodukten erfahren. Dies lag sowohl an der Technik als auch an der Umsetzung der Omni-Channel-Strategie. Häufig mussten Onlineabschlüsse ausgedruckt, unterschrieben und eingereicht werden. Dies geschah häufig zum Nachteil der Kunden. Eine unterbrechungsfreie Antragsstrecke war somit nicht möglich und die vollständige Eröffnung eines Girokontos dauerte im Durchschnitt bis zu einer Woche. Und dies ist ein erheblicher Wettbewerbsnachteil und in einer digitalen Welt auch ein klarer Faktor der Kundenbindung.

Eine gute Strategie benötigt Vorbereitung und Planung

Den zentralen Faktor für einen erfolgreichen Einsatz der Omni-Channel-Strategie bildet jedoch das Management. Die Institute müssen bereits im Vorfeld festlegen, welche ihrer Vertriebskanäle sie wie nutzen möchten. Eine exakte Analyse des Kundenverhaltens ist hierfür von entscheidender Bedeutung. Die Kanäle, die am häufigsten genutzt werden, sollten in der Vertriebsstrategie auch eine höhere Priorität haben. In einer unter diesem Fokus richtig etablierten Omni-Channel-Strategie gibt es entlang der gesamten Customer-Journey eine Vielzahl von Touchpoints, mit denen das Kundenverhalten gemessen werden kann. Dies eröffnet den Instituten gezielte Optionen der Kundenansprache. Bei klug gewählter Analyse dieser Touchpoints bietet sich den Banken ein erhebliches Cross-Selling-Potential. Auf diese Weise lassen sich individuell auf die Lebensphase der Kunden abgestimmte Angebote in die verschiedenen Prozesse integrieren. Das Omni-Channel-System sorgt neben dem erhöhten Vertriebspotential auch für eine höhere Kundenzufriedenheit und sorgt für eine langfristige Kundenbindung.

Dank OSPlus neo alles unter einem Hut

Das Kernbanksystem OSPlus der Finanz Informatik, das von den Sparkassen in Deutschland genutzt wird, trägt mit OSPlus_neo wesentlich zur Kombination und Kommunikation der verschiedenen Vertriebskanäle bei. Kunden können den gewünschten Vertriebskanal hier frei wählen, Beratungsprozesse bequem im Online-Banking starten und diese gemeinsam mit ihrem Berater vor Ort in der Filiale oder via Video-/ Telefonberatung fortsetzen.

Für die Einrichtung und Optimierung einer erfolgreichen, passgenau auf Ihr Institut ausgerichteten Omni-Channel-Strategie ist die ITGAIN Consulting Gesellschaft für Sie der richtige Partner. Lassen Sie uns mit unserer bankfachlichen Expertise in OSPlus, OSPlus_neo und fundiertem technischen Know-How gemeinsam mit Ihnen auch Ihr Institut schon heute auf das digitale Übermorgen im Bankenmarkt ausrichten.

Neuen Kommentar schreiben

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.